Chronik

Die Musikkapelle Gaimberg wurde 1938 gegründet. Erster musikalischer Leiter war Pfarrer Josef Koller. Ab 1939 leitete, mit kriegsbedingter Unterbrechung, Ludwig Glaser die Kapelle.

Erster Obmann war ab 1947 Karl Unterweger.

1951 zog der Pfarrkirchenrat, angeblich wegen zu vieler Auswärtsauftritte der Gaimberger Musiker, unter anderem auch in einem Zirkus, ihre Instrumente ein. Die Musikanten wechselten zur neugegründeten „Schützenmusikkapelle Lienz“. Diese Kapelle spielte dann in den Jahren 1952 bis 1959 auch bei Prozessionen und Kirchtagskränzchen in Gaimberg.

Es war der damalige Bürgermeister Johann Klaunzer, der 1960 die Musikkapelle Gaimberg wieder neu aufbaute. Aus dieser Zeit stammt auch die heutige Tracht, die großteils aus Spenden finanziert wurde.

Sei dem Jahre 1967 entwickelte sich auch eine enge Freundschaft zum Musikverein Dambach aus Oberösterreich aufgrund der verheerenden Hochwasserjahre.

Hermann Webhofer, Siegfried Hoffmann, Johann Riedler, Franz Lackner, Gerhard Putzhuber und Herbert Pramstaller waren die Kapellmeister und Johann Klaunzer, Josef Kollnig, Alois Amraser sowie Josef Tiefnig die bisherigen Obmänner seit der Wiedergründung.

Karl Kollnig leitete als Obmann mit einer Unterbrechung von 2 Jahren (2000 bis 2002: Obmann Johann Frank) 23 Jahre die Geschicke der Musikkapelle mit viel Engagement und Feingefühl.

Seit Anfang 1999 steht die Kapelle unter der Leitung von Kapellmeister Christian Tiefnig. Herbert Pramstaller wurde zum Ehrenkapellmeister und Karl Kollnig wurde zum Ehrenobmann ernannt.

Derzeitiger Obmann der MK-Gaimberg ist Webhofer Franz. Er ist außerdem der Leiter des Wohn- und Pflegeheimes in Lienz.

Die Musikkapelle ist mittlerweile zu einem beachtlichen Klangkörper von 63 Musikanten und Musikantinnen, 4 Marketenderinnen und 5 Ehrenmitgliedern herangewachsen.